Juli 2026: Datensicherung, WLAN & Microsoft 365

Im Juli standen die Überprüfung der Datenverfügbarkeit sowie die Optimierung der Netzwerk-Infrastruktur und der Benutzerkonten im Zentrum unserer Arbeiten. Wir haben uns intensiv mit der Wiederherstellbarkeit von Systemen und Daten befasst und dafür verschiedene Backup- und Desaster-Recovery-Prozesse überprüft.

Gleichzeitig waren wir bei verschiedenen Kundenprojekten im Bereich Netzwerk und Konnektivität tätig. Bei einem WLAN-Survey haben wir die Funknetzabdeckung vor Ort gemessen und ausgewertet, um eine fundierte Grundlage für die weitere WLAN-Planung zu schaffen. Bei einem weiteren Projekt begleiteten wir die Umstellung auf einen Glasfaseranschluss. Zudem wurden Microsoft-365-Benutzerkonten mit zusätzlichen Schutzmechanismen abgesichert.

Welche Herausforderungen traten auf?

  • Fehlerhafte Datensicherung: Bei virtuellen Maschinen, Microsoft 365 und NAS-Systemen gab es Unregelmässigkeiten in den Backup-Prozessen.
  • Netzwerk-Verbindungsprobleme: Es bestanden Konfigurationsfehler bei Netzwerkkomponenten wie der Firewall oder dem VPN.
  • Benutzerkonten und Zugriffsrechte: Die Verwaltung von Benutzerkonten und die Prüfung der Zugriffsrechte stellten eine weitere Herausforderung dar.

Wie konnten wir diese lösen?

Überprüfung der Datensicherung

Eine Datensicherung allein reicht nicht aus – entscheidend ist, dass sich die gesicherten Daten im Ernstfall auch wiederherstellen lassen. Deshalb führen wir mit unseren Kunden in vereinbarten Intervallen Desaster-Recovery-Tests durch.

Auch im Juli standen solche geplanten Tests an. Dabei haben wir die Wiederherstellung von Systemen und Daten überprüft. Zusätzlich wurden Veeam-Updates eingespielt, um bestehende Probleme bei Backup-Prozessen zu adressieren. Ergänzend dazu wurden die vorgesehenen Halbjahresbackups für SharePoint, virtuelle Maschinen (VM) und NAS-Systeme durchgeführt.

Für uns gilt dabei ein einfacher Grundsatz: Ein Backup ist nur dann wirklich wertvoll, wenn im Bedarfsfall auch die Wiederherstellung funktioniert.

Optimierung der Netzwerk-Infrastruktur

Bei einem Kunden haben wir einen WLAN-Survey durchgeführt. Dabei wurde die Funknetzabdeckung vor Ort gemessen und anschliessend ausgewertet. So entsteht eine fundierte Grundlage, um die WLAN-Infrastruktur gezielt zu planen und notwendige Anpassungen dort vorzunehmen, wo sie tatsächlich benötigt werden.

Warum mehr Access Points nicht automatisch besseres WLAN bedeuten und weshalb eine Messung vor Ort sinnvoll ist, zeigen wir ausführlicher in unserem Beitrag Mehr Access Points bedeuten nicht besseres WLAN.

Bei einem weiteren Kundenprojekt begleiteten wir zudem die Umstellung auf einen Glasfaseranschluss.

Benutzerkonten besser schützen

Bei einem Kunden kam es zu einem Sicherheitsvorfall, bei dem eine E-Mail-Adresse beziehungsweise ein Benutzerkonto missbräuchlich verwendet wurde. Im Rahmen der daraufhin getroffenen Sicherheitsmassnahmen haben wir die Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) für die Microsoft-365-Konten erzwungen.

Damit reicht das Kennwort allein für die Anmeldung nicht mehr aus. Ein zusätzlicher Verifizierungsschritt erhöht den Schutz der Benutzerkonten und reduziert das Risiko, dass gestohlene Zugangsdaten allein für einen unbefugten Zugriff ausreichen.

Fazit

Der Juli zeigte erneut, dass ein zuverlässiger IT-Betrieb nicht allein von funktionierender Technik abhängt. Datensicherungen müssen sich auch wiederherstellen lassen, WLAN sollte auf Basis der tatsächlichen Gegebenheiten vor Ort geplant werden und Benutzerkonten benötigen angemessene Schutzmechanismen.

  • Überprüfung der Wiederherstellbarkeit von Systemen und Daten durch die vereinbarten Desaster-Recovery-Tests
  • Analyse der WLAN-Abdeckung bei einem Kunden als Grundlage für die weitere WLAN-Planung
  • Begleitung eines weiteren Kundenprojekts bei der Umstellung auf Glasfaser
  • Zusätzliche Absicherung von Microsoft-365-Konten mit MFA nach einem Sicherheitsvorfall

Als Ihr Single Point of Contact begleiten wir Sie bei diesen und weiteren Themen rund um Ihre IT.